17.06.2013

grelle neue Schuhe


Der Grund dafür ist: Andrea ist im Design-Team bei Uschi Hallers Steckenpferdchen UND Andrea ist monatlich mit mir und einer Selbstportrait-Idee im Selbstportrait Challenge Blog, wo wir beim aussuchen der Fotos immer ziemlich viel zu Lachen haben... Und in diesem Monat ist ihr Sketch für ein Layout im Steckenpferdchen Challenge Blog.

Die Schuhe musste ich verewigen, nicht wegen dem Gelb, sondern vielmehr, weil ich nach vielen Jahren Mama endlich an dem Punkt bin, mir selbst auch wieder Dinge zu gönnen die ich nicht brauche... Und mal ehrlich, wer braucht schon gelbe Schuhe? JEDE, würde ich sagen und ICHICHICH!!!

Also: grelle, gelbe Kill Bill Schuhe für die Mama!


Onitsuka Tigers, trägt Uma Thurman in Kill Bill.
Denn, ja, ich schaue Tarantino Filme und find´die auch noch gut!!! Und vor Kurzem lief er wieder...
Danach mussten es die Schuhe sein! ohne Komoromisse! Die sind genial bequem und einfach unwiederstehlich GELB


Ich verwende gerne Dinge zum Scrappen, die es nicht zu kaufen gibt:

Schönes Geschenkpapier, hier graues mit Glitzersternen

Pralinen-Papierchen, hier silbernes mit einem Tim Holtz Folder geprägt

Knöpfe, hier der kleine rote Fuss und der Druckknopf

hübsche Banderolen von Garnen mit denen ich stricke, hier von Holst

seit neuestem diese Farbkarten aus dem Baumarkt aus der Farbenabteilung, hier Gelb mit Grau kombiniert

der Post-It von Staples (die sind natürlich gekauft)


Außerdem:

Der Schmetterlings-Stanzer ist von Stampin`Up

und das Shine-Label ist von Lia Griffith aus ihrer Chalkboard-Serie und als freebe hier zu finden (Aber Vorsicht: Ihre freebes haben ein hohes Suchtpotential, und fressen sowohl Speicherplatz als auch Druckertinte!!!)

Die roten Duppe sind Liquid Pearls, die gelben sind mit ganz primitivem Bastel-Lack geschnickt

Die Stempel nicht vergessen: Aus der Klartext-Serie bei Dani Peuss

und noch ein bisschen Paterned Paper von October afternoon und create paper


Click zum Challenge Blog

16.06.2013

Ich habe in Hamburg ein Haus gekauft...

...aber nur ein klitzekleines.


Da ist es.
und es wird ständig darin umgeräumt...

Gleichzeitig ist das auch mein SPC-Bild für den Juni. Ist schon seit Freitag vor einer Woche drin. Im Selbstportrait-Challenge Blog sind mehr Bilder zum Thema MÖBEL zu sehen


Platz gefunden haben meine alten Puppenhaus-Möbel aus den späten 60ern. Damals gaaaaaanz chic und trendy, gekauft im angesagtesten Spielzeugladen in Frankfurt (Ich weiß grad die Straße nicht, aber irgendwie hinter´m Royal... gibt es das überhaupt noch...)







Aufgehübscht und für heutige Verhältnisse auch wieder gaaaanz chic und trendy.





und auch mal wieder richtig "rosig"...

Gekauft habe ich es in "Das Sommerhaus" in der Alsterdorfer Straße 272.


03.06.2013

Sonntagsleben - Aufgeben

Aufgeben hat ja was von Kapitulieren, sich Fügen, dem Anderen das Feld räumen...
Wenn Eltern NEIN sagen, müssen sie das dann auch umsetzten, sonst fehlt ihnen zukünftig ihren Kindern gegenüber das notwendige Durchsetzungsvermögen!!!

Zu Nagetieren habe ich NEIN gesagt. Lange schon.

öhöm, räusper.... Hier ist dann das Ergebnis:


Fotografieren ist noch ganz schwierig, denn die beiden sind zwar noch klein (8 Monate) haben aber schon einiges hinter sich und sind daher schreckhaft und scheu.

HEUL!!!! Mein NEIN ist nun nichts mehr wert.

Aber: Meine Kinder mussten kämpfen. Nachdem das schon seit 2 Jahren immer wieder Thema war, wurde es dann plötzlich sehr konkret. 4 Wochen lang mussten sie kämpfen, was eine Ewigkeit für Kinder ist. Ich habe bis zuletzt gezweifelt, ob die Entscheidung richtig ist und sage auch ganz klar, das ich nicht überzeugt bin, aber überredet wurde!

Ich habe meine Kinder schon lange nicht mehr so dankbar erlebt. Mein Sohn ist krank und seine Augen haben schon lange nicht mehr so lange anhaltend gestrahlt.

Absurd: Eine meiner Überlegungen dagegen war, dass die Schule schon so viel Zeit frisst, dass eigentlich für Haustiere gar keine Zeit mehr bleiben kann. Sie könnten sogar zum Ablenkfaktor gegen über den Hausaufgaben werden... Doch Kinder brauchen Tiere, müssen Verantwortung üben, lernen dabei ganz viel!

Als Ergotherapeutin erlebe ich immer wieder, daß Hunde als Therapietiere eingesetzt werden, bei Kindern mit Burn Out. Zu Hause kann es keine Tiere geben, weil die von der Schule ablenken würden...

Hausaufgaben braucht eigentlich keiner zum Leben! aber das ist ein anderes Thema...

Was soll ich sagen: Nun ist alles so wie ich es prophezeit habe: Sie nehmen Platz weg, stinken rum und sind KEINE Kuscheltiere (obwohl sie gerne als solche verkannt werden). Und wer den Käfig am häufigsten sauber machen wird weiß ich auch schon..., der Standort ist noch ungeklärt, der Garten muss umgestaltet werden, damit Platz für ein Freigehege entsteht, ob die Mülltonnen noch reicht, wenn da 14 tägig Mist entsorgt wird... uuuuuuund wie wird das im Urlaub??? Fragen über Fragen

Und dennoch: Wir vier sind ganz hin und weg...

Mein Aufgeben ist keine Niederlage, sondern ein Sieg über meine Engstirnigkeit (mal vom Selbstbewusstsein über den "Sieg" der Kinder über die Mama mal ganz zu schweigen).

So, jetzt muss ich mal schnell wieder zu ihnen, vielleicht noch ein Stückchen Apfel.... oder ein Karöttchen.... oder lieber ein Streifchen Paprika.... das knabbern wir dann gemeinsam....

10.04.2013

Kreisch

mein Beitrag zur Selbstportrait-Challenge im April:

Eigentlich war das nur eine Test-Fotostrecke. Absolute Dunkelheit (im Gästeclo und Rollladen runter), blende auf 4,2 und Zeit auf ein 45tel. Kleine LED Taschenlampe ins Gesicht gehalten und das Objektiv auf mein Spiegelbild über dem Waschbecken scharfgestellt.

Hat prima geklappt. So gut, das aus der Teststrecke die eigentlichen Fotos wurden:


 

Mit Körnigkeit und s/w etwas aufpoliert...

Selbst fotografieren und die anderen anschauen könnt ihr hier:
Selbstportrait-Challenge-Blog

17.03.2013

Sonntagsleben - von Farben und Gefühlen

Prolog:
Heute morgen war ich mit Brötchen holen dran. Ich hatte einen dunkelvioletten Rollkragenpullover und eine Jeans an. Schwarze Stiefel, Handschuhe und Mütze und meinen neuen Frühlingsmantel in: dunkelgraukariert... Meine T0chter hatte ihre pinke Winterjacke an, eine apfelgrüne Hose mit blitzeblauen Blumen drauf und Plüschohrenschützer in Pink mit gelben Blumen auf den Ohren... krasser gings nicht.

Bei mir sind seit einiger Zeit Farben verschwunden. Möglicherweise liegt das an meinem Alter. Ich glaube aber viel eher, dass ich einfach keinen Kopf mehr dafür habe, mich auf Farbkombinationen zu konzentrieren. Seit ich wieder arbeiten gehe, brauche ich mehr Ruhe, mehr Ordnung und weniger Ablenkung. Der ganze bunte Kram, den ich jahrelang genossen habe, lenkt mich einfach viel zu sehr ab.

Aktuell:



In der FAS von heute war passend dazu ein Artikel über Wohntrends in Sachen farbiger Wandanstrich.

und das bunteste Foto heute ist das aus der Zeitung:


 
Ähnlich zu den ständig wechselnden Must-have-Farbkombis der Saison (Das muss jetzt grad sowas wie blassorange mit grünstichigem blasstürkis auf weiß sein) versucht man jetzt auch mit Farben möglichst schnellebige Wohntrends zu schaffen.

Was ist da grad topaktuell: Neonfarben und Schlamm... isjadoll

Weiß soll angeblich Ausdruck für Unentschlossenheit und sein... sososo

Rot soll gut zu Arbeitsräumen passen, der Puls geht automatisch hoch, messbar... kannichverstehndatätichausflippen

Bei Grüntönen pennen alle ein... hmmm?och!echt?

usw.usw.

Mich stresst schon die Nachdenkerei über soviel Farbigkeit in der Wohnung an und für sich!

Im Kleiderschrank ist das was anderes. Da kann ich mich stimmungsmäßig austoben, mal mit Farben, mal ohne, mal rosa mit hellgrün und mal jeansblau mit tiefschwarz. Da will und kann ich  mich nicht festlegen. Wozu auch?

Aber in der Wohnung??? Das ist echt anstrengend!

Im Wohnzimmre hatten wir lange zwei gelbe Wände. Ich fand das schön freundlich und sonnig. Anfangs. Bereits nach 3 Jahren begann es mich zu nerven... Ich hielt aber noch weitere 3 Jahre durch, bis wir, letztes Jahr kurz vor Weihnachten, endlich Zeit für einen Neuanstrich hatten. Die eine der beiden gelben Wände wurde weiß wie der Rest und ich setzte mich durch, mit meinem Wunsch eine Wand in Grau zu streichen. Ich wollte was ruhiges und neutrales. Die anderen waren solange dagegen, bis die Wand fertig war. Seit dem sind sie begeistert und meine Gestaltungsvorschläge sind im Wert um ein vielfaches gestiegen! Selbst die olle blaue Couch wirkt vor der grauen Wand irgendwie edel, nicht abgewetzt, sondern shabby...
Bunte Kissen weg, und auch hier farbig gesehen eher eintönig. Tut irgendwie total gut.


(Zu dem Yo-Yo-Kissen kommt demnächst nochmal was)

Noch vor garnicht allzu langer Zeit dachte ich über Wände in Türkis (Wohzimmer), Rot (Küche), Blau (Bad) nach. Meine T0chter träumt von einem Zimmer in Rosa (wen wundert´s) und mein S0hn hätte gerne eine schwarze Wand... Alle sbisher ohne Ergebnis... Mann wäre das eine Streicherei in den letzten Jahren gewesen. "Schatz, wie wäre es am Wochenende mal wieder mit Streichen? Die orange Wand vom Sommer müsste passend zum kommenden Herbst mal moosgrün werden...).


Die mit ihren Wohntrends, habe ich entschieden, können mich mal.

 

Lattemachiatobraun mit Limettengrün... soll jetzt gerade der Renner sein.
Ich könnt ja mal wieder Scrappen, für ein Layout wäre das ´ne  tolle Kombi, aber Limettengrün könnte ich spätestens an Weihnacheten als Wohnfarbe nicht mehr sehen.

Bei mit beleibt es WEIß, Basta!



Und hier sind ein paar bunte Posts, in:

EDELLILA

QUIETSCHGELB

ROSENROT

OZEANTÜRKIS

14.03.2013

Die Dinge einfach laufen lassen - oder vom Nuvem-Stricken und Wollmeisen bestellen

Während dem Stricken meines... sollte ich jetzt sagen ersten... Nuvem habe ich eine Menge Erfahrungen gemacht. Neben

Geduld
 
und
 
Demut
 
war auch etwas wie
 
GELASSENHEIT
 
dabei notwendig
 
Die kann man ja nun schlecht erzwingen... sonst wäre es ja keine geLASSENheit...
 
denn zwingen und lassen haben ja nun wirklich überhauptnix miteinander zu tun...

man muss es
EINFACH LAUFEN LASSEN

mit hektischem Rumgestricke bekommt man das Riesenteil ohnehin nicht fertig... dazu wächst es zu langsam, da wird man frustriert, verspannt und resigniert irgendwann

Richtig gut lief es ab dem Moment, als ich aufgehört habe Maschen oder Runden zu zählen, sondern einfach Masche für Masche, Schritt für Schritt weitergestrickt habe.

Nun ist das Tuch fast fertig
 
Denn noch ist nicht jede Masche abgekettet und jede zweite bekommt dabei ein Perlchen mit auf den Weg
 
das dauert
 
seine Zeit
 
letzte Woche konnte ich mittags draußen sitzen und habe ein schönes Stück geschafft.



 
 
 
 
 





Und: JA, es wird eine Nummer zwei geben aber ich weiß noch nicht wann, denn dazu brauche ich erst mal Wollmeisen-Garn. Die Bestellerei Freitags will gelernt sein!!! Der erste Versuch ging schief, ich war zu sehr auf bestimmte Farben fixiert... Ich glaube, auch das muss man einfach laufen lassen. Immerhin, nachmittags habe ich ein Überaschungstütchen in Blau ergattert (für Schwarz war ich zu langsam)... bin mal gespannt, auch ob sich der Aufwand lohnt.

11.03.2013

RESTlos glücklich

ist der Titel eines neuen deutschsprachigen Strick-Buch.
 

 


Es ist keines der durchgestylten Trend-Books des bekannten Verlages, in dem üblicherweise deutschsprachige Strick-Bücher erscheinen (weshalb ich fast nur Strickbücher aus dem englischsprachigen Raum besitze. Zumal ich Nicht-Socken.Strickerin bin...)


Es ist geschrieben mit Leidenschaft und Herzblut. Ohne einen großen Verlag im Hintergrund, der sich um alles kümmert, muss das einfach verdammt viel Arbeit gewesen sein!

Die Fotos sind zum großen Teil nicht im Studio entstanden, sondern outdoor, im wunderbaren Hamburg.

Neben absolut interessanten Kapiteln über Wolle, Schutz vor Motten, Garnqualitäten und -stärken und ein paar hilfreichen technischen Stricktips ohne in ellenlangen Fotoserien jede erdenkliche Möglichkeit von Mustervariationen darzustellen. Das Buch beschränkt sich auf Essentials und bereichert damit jedes Buchregal eines Strick-Junkies!
Im Anleitungsteil sind wirklich schöne Ideen, um die wertvollen Restchen sinnvoll oder kreativ oder einfach lustig zu verwerten.
Spannend finde ich, das hier auch Webprojekte drin sind. Eigentlich ideal für Reste, weil weniger Meter Garn gebraucht wird, als beim Stricken.





Ich finde das Buch Klasse!
 
Und ich bin einfach wahnsinnig neidisch, das ich keine Strickfreundin habe mit der ich dieses Buch hätte schreiben können!


Die Autorinnen heißen Bettina Zander und Uta Schubert.
Zu beziehen ist es über deren Homepage: www.restlos-gluecklich.com
und es kostet 21€


...grässliches Foto!...Aufmerksam geworden bin ich übrigens über ein nettes Magazin, das ich neulich im Zeitschriften-Laden gefunden habe: Handmadekultur. Die Nummer zwei soll ab April erscheinen. Und mal zur Abwechslung kein Kreativ-Live-Fusion-Stil-Magazin aus Dänemark oder Holland, was für den deutschen Markt aufgebrüht wird!